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Reisesplitter China 2009 - von Hongkong über Luoyang, Lanzhou, Dunhuang, Turfan, Urumqi – nach Beijing

Für Hongkong ein Hoteltipp – das Hyatt Regency Hongkong, Sha Tin – noch nicht einmal 1 Jahr in Betrieb, schon fast im Grünen gelegen, toller Pool, 3 Min. Fußweg zur MTR Station University, und in ca. 15 Min in Kowloon. Sollten Sie Hongkong als anstrengend empfinden, dann würde ich das Hyatt Sha Tin wählen.  www.hongkong.shatin.hyatt.com

Und noch ein Tipp zum Transfer nach Shenzhen. Der sogenannte Airportbus fährt von Kowloon Station keineswegs direkt zum Airport, sondern ladet sie mitsamt dem Gepäck an der Grenze  ab. Formulare werden nicht im Bus ausgeteilt, sie müssen sich zur Ausreise und Einreise jeweils in Schlangen anstellen, es gibt unverständlicherweise überhaupt keine Gepäckstrolleys und wenn sie dann bereits einigermaßen hektisch in einen der wartenden Busse auf der anderen Seite klettern, bestehen sie darauf, dass der Fahrer die Abflugzeit in ihrem Ticket nicht nur ansieht, sondern auch zur Kenntnis nimmt – der wartet nämlich bis der Bus sich füllt, auch wenn ihr nächster Flug nach Luoyang erst wieder in 2 Tagen geht. Vom Airport Luoyang in die Stadt mit dem Taxi. Das Hotel war OK, aber etwas zentrumsfern.  Luoyang Grand Hotel.

Luoyang, in der Provinz Henan, am Fluss gelegen und nah am Gelben Fluss, ist unser erstes Ziel. Luoyang, seit ca. 7000 Jahren besiedelt und Hautstadt unter mehreren Dynastien, ist eine angenehme, saubere und grüne Stadt mit vielen Boutiquen und Geschäften und vor allem ist sie eine alte Kulturstadt.

Longmen, die Grotten vom Drachentor
und Baimasi, der Tempel des Weißen Pferdes
386 war es dem Tuoba Volk gelungen die Macht über Nordchina zu gewinnen und die Dynastie der Nördlichen Wei (386 - 534) zu gründen. Unter ihren Herrschern, die eine enge Verbindung mit dem Buddhismus eingingen, entstanden mit der Verlegung ihres Zentrums nach Luoyang ca. 1/3 aller Grotten. Longmen liegt 13 km vor der Stadtgrenze am Fluss Yi.

Hier im linken Teil der mittleren Binyang Grotte sind Buddha, Ananda und Bodisattvas zu sehen. Die Grotte ist dem Herrscher der Nördlichen Wei Xiaowen gewidmet.
Der 2. Höhepunkt der Grotten fiel in die Tang-Zeit. Die größte Förderung kam vom Kaiserhof, vor allem von Kaiserin Wu Zetian. Der Kaiserin gelang es zeitweise als eine der Inkarnationen von Buddha Maitreya angesehen zu werden.

Sicher die spektakulärste Grotte ist Fengxiansi.

Steigt man vom Ufer des Flusses Yi die steilen Treppen empor, sieht man in der Mitte das Haupt von Buddha Vairocana, den Buddha des ewigen Lichtes, des kosmischen Prinzips, der, steigt man weiter die Treppe nach oben, zu voller Größe aus dem Fels zu wachsen scheint.

Baimasi, der Temple des Weißen Pferdes
12 km außerhalb der Stadt Luoyang liegt der Tempelbau, der nach dem Schimmel benannt wurde, der Buddhistische Schriften und Statuen nach China brachte.

Die erste Version einer chinesischen Sutra mit 42 Abschnitten wurde im Tempel hergestellt und mit dem Anstieg der Bedeutung des Buddhismus in China stieg auch die Bedeutung des Weißen Pferde -Tempels.

Ein interessantes Themenmuseum ist auf dem Mang-Shan zu finden - die
Historischen Gräber.
Abgetragen und wieder aufgebaut wurden 22 typische Gräber aus der Westlichen Han, Wei, Jin, Tang und Song Dynastie mit vielen geborgenen Grabbeigaben und Artefakten.

Einige Gräber sind so gestaltet, dass sie den Eindruck einer Holzkonstruktion vermitteln, andere beinhalten gemalte oder gestaltete mythische Tiere zum Schutz gegen Dämonen, aber auch Szenen aus dem täglichen Leben.

Von Luoyang sind wir nach Zhengzhou und von dort nach Lanzhou geflogen und mit dem Airportbus in die Stadt. Empfehlenswert ist das Hotel JJSunHotel.  www.JJsunhotel.com

Lanzhou, Industriestadt am Gelben Fluss, ist das Gegenteil von Luoyang, daher für Stadtbesichtigungen vor allem das Wochenende der besseren Luft wegen, nützen. Interessant sind die Wasserräder und das Provinzmuseum!

Die Grotten von Binglingsi
In der Zeit der Westlichen Qin (385-431) begann der Bau an den Felstempeln, die nach und nach weiter ausgebaut wurden.

Ausflug von Gansu in die Nachbarprovinz Qinghai

zur Klosterstadt Tar und zum Tempel Qutan
Die Klosterstadt Tarersi (Kumbum)

liegt ca. 25 km südwestlich von Xining.
Kumbum ist verbunden mit Tsongkhapa (1357 – 1419), dem Gründer des Gelugpa Ordens, da er an diesem Ort zur Welt kam. Schneefall in den Bergen ließ die Temperaturen an diesem Tag außer für die Mönche zum Kälteschock werden.

Als ein unerwartetes Juwel der Holzkonstruktion und Wandmalerei entpuppte sich der Qutan Tempel

Abseits in den Bergen, an einem sehr angenehmen und ruhigen Ort, verbirgt sich hinter diesem Eingang ein buddhistischer Tempel, aus der Ming-Zeit.

Die beidseitigen Korridore sind über und über mit buddhistischen Malereien bedeckt.

Über Dunhuang, schon wegen des Hotels, das zu meinem Lieblingsplatz wurde, -The Silk Road Dunhuang Hotel- (www.dunhuangresort.com) flogen wir nach Urumqi und Turfan.
Die Abfertigung in Urumqi erfolgt schnell und unkompliziert und wir finden problemlos unseren Fahrer. Nur beim Hineinfahren in die Stadt Turfan spät in der Nacht werden wir von der Polizei kontrolliert und müssen unsere Pässe vorweisen. Untertags wird es noch ziemlich heiß und wir genießen unser Hotel, das nicht zufällig Tu Ha Petroleum Hotel heißt und neben ausgezeichnetem Buffet sogar ein Sportbecken zu bieten hat. Hotelfax:  (86 – 995) 8666668

Der erste Tag verläuft etwas enttäuschend – die Lage der Buddhistischen Grotten von Beziklik ist wie bei fast allen Grottentempeln sehr beeindruckend – am Berg in einem Flusstal.

 

Die zur Besichtigung geöffneten Grotten von Beziklik sind tatsächlich so zerstört wie vorgewarnt wurde und über den Zustand der gehüteten, verschlossenen Grotten ist nichts zu erfahren. Informationen vor Ort zu erhalten war schlicht unmöglich -  Kamele vermieten, egal fürs Foto oder zum Reiten, wurde hingegen mit Energie betrieben und das beklagt nicht nur das Kamel.

 

Wie überhaupt der Zugang zu den Grotten wohl immer mehr beschränkt werden wird.
Im Tuya Tal gibt es Grotten, die bereits gesperrt wurden und vermutlich auch nicht mehr zur Besichtigung freigegeben werden. Im neuen Museum von Turfan findet sich eine Nachbildung einer Grotte aus diesem Tal – sie wirkt wie ein perfekt tapeziertes Zimmer – ob die Original-Grotte wohl auch so aussieht?!

Die Uigurische Bevölkerung im Tuyu Tal lebt ziemlich archaisch – die jüngeren Paare ziehen aus dem Tal raus und erhalten Boden zur Bewirtschaftung in der Umgebung.

 

Gaochang, uigurisch Khocho war der nächste Stop. Betretbar nur von einer Seite, mit Souvenirs der scheußlichsten Art Marke Plastik und Flitter und die Aussicht, auf ein hartes Eselwagerl mit schmutziger Decke zu klettern um in die Ruinenstadt, die nur mehr Gebäude erahnen lässt, zu fahren, ließ den Stop kurz ausfallen.

Die Menschen flüchteten bei noch immer 38°C in den Schatten – nur die Esel, die mussten in der Sonne ausharren. Kein Wunder – einer stand direkt vor der Stadtmauer, stellenweise noch bis 12 m hoch, und wollte gar nicht mehr mit dem Gezettere vor seiner Klagemauer aufhören.

Das Weintraubental, in das man nur gegen Eintrittsgebühr fahren kann, sah zunächst sehr nett und gepflegt aus, entpuppte sich aber bald als ein ziemlicher Touristennepp. Für die Abspeisung parkt man mit dem Auto jeweils direkt vor einem der großen Tisch!

Tische und Sessel sind mit Plastik bezogen – bei der Hitze absolut vergnüglich und was sich so als Küche im Hintergrund zu erkennen gab, lies uns dankbar an das Hotel-Buffet zurückkehren. Uigurischer Lokalkolorit in Ehren, aber ich denke sie sollten das mal überdenken. Und von wegen Weintrauben kosten – gekauft haben wir dann welche in der Stadt.

Als interessanter Ort stellte sich Jiaohe Gu Cheng, uigurisch Yarkhoto, heraus. Schon im 2. Jhd. BC bewohnt, wurde es unter den Han auch militärisch für Truppenstationierung genützt.

Die Stadtruine befindet sich auf einer weideblattförmigen Hochplateau- Insel ca. 30 m hoch ca. 1,7 km lang und etwa 300 m breit, von 2 Flüssen umgeben (Name) und war strategisch hervorragend angelegt.

Die Stadt wurde durch mächtige Stadttore geschützt, hatte Brunnen und Buddhistische Klöster.

 

Der Stupawald mit 101 Stupas, hier im Modell und vor Ort mit der Hohen Stupa in der Mitte und 25 kleineren Stupas an jeder Ecke.

Die Ausgrabungen von Astana

Vor Ort sind 3 Gräber zur Besichtigung freigegeben. Die meisten Gegenstände und Mumien befinden sich allerdings in Museen.

Diese Beiden befinden sich derzeit in der Silk Road Ausstellung im Provinzmuseum Lanzhou.

Es sollen am Grabungsplatz, der nur den Archäologen zugänglich ist, neue Gräber mit Wandmalereien und Grabbeigaben gefunden worden sein.

Interessant zu besichtigen ist noch das neue Museum von Turfan, die Moschee mit dem Emin Khoja Minarett und das Museum für das Karez- Bewässerungssystem

Morgendämmerung in Turfan

 

In Urumqi bummelten wir über den großen Basar, der zwar gut bewacht, aber nicht wie Gerüchte vermeldeten, geschlossen war.

Zurück in Dunhuang feierten auch wir den Vollmond und das Mitt-Herbst-Fest bei Kerzenschein am Rande der Dünen.

Die Mondkuchen waren schon für uns vorbereitet. Klarerweise stieg auch unsere rote Wunschlaterne auf und trieb in die Wüste mit der Botschaft – wir wollen wieder kommen!

In Mogao erfuhr ich, dass es viele Grotten gibt, die ausschließlich nur mehr, wenn überhaupt, zu Forschungszwecken aufgesperrt werden.

Die Grotte 57, die das bekannte Fresco der Guanyin aus der frühen Tang-Zeit enthält, konnten wir mit Spezial-Eintrittskarte pro Person! besichtigen. Sie ist unglaublich schön und die Farben und das Fresco wirklich betörend!

Von Dunhuang flogen wir nach Beijing und haben vor dem Emirates Rückflug über Dubai diesen einen Tag in der Hauptstadt sehr genossen. Das Vogelnest konnten wir zwar nur von außen sehen, es waren noch richtige Menschenmassen nach dem Nationalfeiertag unterwegs, den Lamatempel, den Konfuziustempel und das Palastmuseum besichtigten wir aber doch. Und das Hotel war schlichtweg modernes, künstlerisches Design vom Feinsten. www.theoppositehouse.com

Fotos: © Dr. Ulrike Kraus

 

 

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